Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Teilung Deutschlands fehlt den Spielwarenherstellern eine geeignete Messe für die Präsentation ihrer Produkte. 1949 beschließen Unternehmer, in Nürnberg eine deutsche Fachmesse ausschließlich für Spielwaren zu gründen. Die Gründer sind Carl Ehmann (Märklin), Ernst Theodor Horn (Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Spielzeugindustrie), Arno Drottboom (Direktor der VEDES) und Hans Mangold (GAMA). Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard eröffnet die erste Deutsche Spielwaren-Fachmesse. Es kommen 351 Aussteller und 4.321 Einkäufer, darunter 600 aus dem Ausland. Heute gilt die International Toy Fair als größte Spielwaren-Fachmesse der Welt.