Knapp drei Monate nach Beginn des Entführungsdramas in der Sahara befreit das algerische Militär am 13. Mai mehr als die Hälfte der 32 europäischen Touristen gewaltsam. Unter ihnen sind sechs der 16 Deutschen, 10 Österreicher und ein Schwede. Sie sind nach Angaben des algerischen Armee-Generalstabs in den Händen der islamistischen Terrorgruppe GSPC gewesen. Am 18. August kommen dann die restlichen 14, inzwischen nach Mali verschleppten Geiseln frei. Eine deutsche Touristin überlebt die Strapazen der Geiselnahme nicht.