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24. Juli 1943

Alliierte Bomberverbände starten die Operation Gomorrha, Hamburg brennt fast vollständig nieder.

In der Nacht auf den 25. Juli beginnt die britisch-amerikanische Luftwaffe mit einer Reihe von Vernichtungsangriffen auf Hamburg (bis 30. Juli). Am 24. Juli 1943 genießen die Hamburger bei hochsommerlichen Temperaturen das Wochenende. Dreißig Grad sorgen für überfüllte Lokale an Alster und Elbe. Doch das Unheil steht kurz bevor: Gegen Mitternacht heulen die Sirenen, Leuchtbomben erhellen die Kirche St. Nikolai, den Orientierungspunkt für die Bomberpiloten. Die Flugabwehr hat keine Chance, denn die Briten lassen zentnerweise Metallfolien auf die Stadt regnen und legen damit die Ortungsgeräte lahm. Es folgt der bis dahin schwerste Angriff in der Geschichte des Luftkriegs. Über 700 Bomber mit tausenden Spreng- und Brandbomben verwandeln zahlreiche Stadtteile in eine Trümmerwüste. Ziele sind nicht Industrieanlagen, sondern Wohnviertel wie Eppendorf oder Eimsbüttel, wo in dieser Nacht über 10.000 Menschen sterben.

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