war der Versuch eines Massenmordes an Juden an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag. Ein Rechtsextremist versuchte mit Waffengewalt, in die Synagoge im Paulusviertel einzudringen, um dort versammelte Personen zu töten. Nachdem ihm dies misslungen war, erschoss er vor dem Gebäude die Passantin Jana Lange und kurz darauf in dem Imbiss Kiez-Döner den Gast Kevin Schwarze. Datum, Ziel und die antisemitischen Motive des Angriffs auf die Synagoge hatte er zuvor im Internet bekanntgegeben. Den Tatverlauf übertrug er per Helmkamera als Livestream. Auf seiner Flucht verletzte er zwei Personen durch Schüsse und versuchte, weitere zu erschießen. Das Oberlandesgericht Naumburg verurteilteden Täter später unter anderem wegen zweier Morde und 68 Mordversuche zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung.