Nach drei Wochen Verhandlungen einigt sich der Iran mit Vertretern der USA, Russlands, China, Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands auf das am 3. April in Lausanne beschlossene Abkommen zur Kontrolle der Atomenergiewirtschaft. Demnach soll Atomenergie nur zur Energieerzeugung eingesetzt, die Anlagen streng kontrolliert werden. Im Gegenzug hebt der Westen Wirtschaftssanktionen auf. Auf Seiten der USA führte Außenminister John Kerry die Verhandlungen, für die Sechsergruppe der EU Federica Mogherini, für den Iran Außenminister Dschawad Zarif.
Im Iran und im Westen wird das Verhandlungsergebnis gefeiert. In Israel werden erneut Proteste laut; Regierungschef Benjamin Netanjahu droht mit der Zerstörung der iranischen Atomanlagen.