Der Bundestag beschließt gegen die Stimmen der Partei „Die Linke“ das „Standortauswahlgesetz“ für die Suche nach einem geeigneten Standort für ein Atommüllendlager in Deutschland. Um die Details zum Gesetz war monatelang gerungen worden. Der nun gefundene Kompromiss schließt Gorleben als Atomendlager-Standort nicht von vornherein aus, die neue Suche soll aber ergebnisoffen und transparent sein. Bis 2023 sollen mögliche Standorte benannt und 2040 soll das Endlager in Betrieb gehen. Das Gesetz muss noch vom Bundesrat verabschiedet werden.