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03. Juli 2017

Busunglück auf der A9 mit 18 Toten (Münchberg, Löbau)

Auf der Autobahn 9 fährt in der Nähe von Münchberg im oberfränkischen Landkreis Hof, rund 30 km vor der Grenze zu Thüringen, gegen 7.00 Uhr ein Reisebus auf einen am Stauende stehenden Sattelzug auf. Der Lastwagen-Anhänger und der Reisebus geraten in Brand und brennen aus. Es gibt 18 Tote und 30 Schwerverletzte zu beklagen. Bei den Opfern handelt es sich um Senioren einer 48-köpfigen Reisegruppe aus Sachsen sowie den Busfahrer. Der Bus war auf dem Weg zum Gardasee. 200 Polizisten und 150 ehrenamtliche Helfer der freiwilligen Feuerwehr sind im Einsatz. Die Einsatzkräfte sind zehn Minuten nach dem Alarm am Unfallort. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung und blockierender Fahrzeuge, die eine ausreichend breite Rettungsgasse verhindern, vergeht bis zu den Rettungsmaßnahmen wertvolle Zeit. Auf der Gegenfahrbahn kommt es durch Gaffer beinahe zu weiteren Unfällen. In einem Zeitungsinterview bezeichnet der Bundesverkehrminister A. Dobrindt die Gafferei als “großes Übel” und kündigt härtere Strafen an.

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