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13. Oktober 2010

Chilenische Bergleute 69 Tage nach Minenunglück gerettet

Nach 69 Tagen werden 33 verschüttete Kumpel aus der Gold- und Kupfermine San José am Rand von Copiapo in der chilenischen Atacama-Wüste gerettet. Zuvor müssen sie über zwei Wochen ohne Kontakt zur Außenwelt ausgeharren, bis sie gefunden werden und die Rettungsaktion über ein 622 Meter langes Bohrloch in Gang gebracht wird.
Die Rettungskapsel “Fenix 2” wird mittels einer Schachtförderanlage des zum Habau-Konzern gehörenden Unternehmens ÖSTU-Stettin aus Leoben in der Steiermark bewegt und von drei speziell ausgebildeten österreichischen Windenfahrern betrieben. Der erste Bergmann wird am 13. Oktober (Ortszeit) aus der Grube gerettet, 22 Stunden später wird als letzter der Schichtleiter nach 69-tägiger Gefangenschaft unter Tage befreit.
Mehr als 2000 Berichterstatter*innen aus aller Welt haben sich zu dem Ereignis an dem Bergwerk nahe der Stadt Copiapó eingefunden.

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