Aus durch Zufall in einer Mülltonne in Bochum entdeckten Unterlagen der Supermarktkette geht hervor, dass die Krankheitsgründe von Mitarbeitern systematisch protokolliert wurden. Der Deutschland-Chef von Lidl, Frank-Michael Mros, bestätigt dies und wird am 06.04.2009 mit sofortiger Wirkung von seinem Posten entbunden. Am 19.08.2009 wird gegen die Discount-Kette ein Bußgeld in Höhe von 36.000 Euro wegen der unzulässigen Aufzeichnung von Krankheitsdaten vom nordrhein-westfälischen Datenschutz verhängt. Bereits im März 2008 kam heraus, dass Lidl seine Mitarbeiter von Detekteien hatte ausspionieren lassen.