George W. McGill aus Washington, D.C. arbeitet an einem Apparat, der auf Dokumentenebene zusammenwachsen lässt, was zusammengehört. 1866 glückt ihm die Erfindung einer kleinen, biegsamen Heftklammer, später wird seine “Presse” patentiert, die diese Klammer biegen hilft. Auf der Weltausstellung in Philadelphia 1876 gewinnt er damit eine Goldmedaille. Wahrhaft revolutionär aber wirkt erst jener Apparat, den McGill am 18. Februar 1879 in Illinois patentieren lässt: ein Heftgerät in Form einer Miniaturnähmaschine, bei dem eine per Feder fixierte Klammer mit Hilfe eines Druckknopfs durchs Papier getrieben und rückseitig umgebogen wird. Es kann als Vorläufer moderner Hefter gelten.