Besetzung des Hauses Nr. 47 in der Eppsteiner Str. im Frankfurter Westend durch Lehrlinge, Studenten u.a. Vorausgegangen waren Protestversammlungen gegen Grundstückspekulationen und die damit zusammenhängende Vertreibung der Wohnbevölkerung. Die Stadt plant, immer mehr Häuser als Bürogebäude zu nutzen, während der Wohnraum infolgedessen rapide abnimmt. Die Wohnungsnot führt im weiteren Verlauf zu etlichen anderen Hausbesetzungen in Frankfurt. Obwohl es den Protestanten gelingt, die Stadt dazu zu bewegen, alte leerstehende Gebäude renovieren zu lassen, geht die Vertreibung der Menschen durch die Büromieter weiter. Der Frankfurter Häuserkampf gilt als Beginn der Deutschen Hauserbesetzung, die zum Ziel hat, leerstehende Immobilien in Wohnraum umzuwandeln.