Das NS-Regime versucht, die Arbeiter auf ihre Seite zu ziehen, indem es den 1. Mai als “Tag der nationalen Arbeit” zum gesetzlichen Feiertag mit voller Lohnfortzahlung erklärt. Dies scheint zunächst eine positive Geste zu sein, die auf eine alte Forderung der internationalen Arbeiterbewegung eingeht. Doch bereits am folgenden Tag, dem 2. Mai 1933, beginnt die “Zerschlagung” der freien Gewerkschaften. Am eigentlichen Feiertag finden zahlreiche Veranstaltungen statt, darunter eine Massenkundgebung auf dem Tempelhofer Feld in Berlin.