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22. Februar 2018

“Essener Tafel” verhängt einen vorübergehenden Aufnahmestopp für Ausländer

Aufgrund eines binnen kurzer Frist auf 75 Prozent gestiegenen Ausländeranteils bei der “Essener Tafel” beschließt der Vorstand bereits im Dezember 2017 vorübergehend neue Bezugskarten nur noch an Bedürftige mit deutschem Pass auszugeben. Die Hilfseinrichtung begründet diesen Schritt mit einem Verdrängungswettbewerb von Rentnerinnen und alleinerziehenden Frauen durch junge männliche Migranten. Zum 25. Jahrestag der Gründung der ersten “Tafel” in Berlin löst das Vorgehen der Ehrenamtlichen in der Folge breite Kritik aus. Während Bundeskanzlerin Merkel die Entscheidung für nicht gut hält, äußern andere Unionspolitiker und die Stadt Essen Verständnis. Ein “Runder Tisch” soll in den nächsten Wochen zwischen den Essener Wohlfahrtsverbänden und der Migrantenselbstorganisation vermitteln.

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