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28. Juni 2003

IG Metall verliert Arbeitskampf in der ostdeutschen Elektro- und Metallindustrie.

Die IG Metall verliert erstmals seit fast 50 Jahren einen Arbeitskampf. Die größte deutsche Industriegewerkschaft kann die Einführung der 35-Stunden-Woche in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie auch mit Streiks nicht durchsetzen. IG-Metall-Chef Klaus Zwickel und Verhandlungsführer Hasso Düvel räumen die Niederlage ein und kündigen am 28. Juni in Berlin an, die seit vier Wochen andauernden Streiks beenden zu wollen. Es folgt eine Krise an der Spitze der Gewerkschaftsführung, in deren Verlauf Zwickel vorzeitig das Handtuch wirft und von seinem Amt zurücktritt.

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