Straßburg – Das Europäische Parlament wählt den luxemburgischen Politiker mit 422 von 761 Stimmen zum neuen Chef der EU-Kommission, praktisch Regierungschef der Europäischen Union. Er folgt José Manuel Barroso nach. Die Stimmen kommen aus dem christdemokratischen wie aus dem sozialdemokratischen Lager, gefördert von Deutschland. Seine Gegner James Cameron (Großbritannien) und Ungarn sowie die extreme Rechte können sich nicht durchsetzen. Das Regierungsprogramm, das er zuvor vorstellt, bleibt etwas vage, er verspricht aber Investitionen in die Wirtschaft.