Der kongolesische Milizenchef und ehemalige Vizepräsident der Demokratischen Republik Kongo Jean-Pierre Bemba, der mit internationalem Haftbefehl gesucht wurde, wird in Brüssel festgenommen. Es werden ihm Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Am 03.07.2008 wird er an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag überstellt. Am 22.11.2010 beginnt der Prozess gegen ihn. Die von ihm befehligte Miliz für die Befreiung Kongos (MLC) soll 2002 und 2003 in der benachbarten Zentralafrikanischen Republik zahlreiche Männer, Frauen und Kinder gefoltert und getötet haben. Am 21.06.2016 wird er zu 18 Jahren Haft verurteilt.