In seiner Silvesterpredigt legitimiert der Kölner Erzbischof Josef Kardinal Frings den „Kohlenklau“ der Bevölkerung im Notwinter 1946 und mildert damit das christliche Gebot „Du sollst nicht stehlen“ ab. Daraus entsteht der Begriff „fringsen“, den als moralisch gerechtfertigt empfundenen Kohlenklau, da die deutsche Bevölkerung unter dem Mangel an Brennstoff leidet und sich selbst durch die Plünderung von Kohletransporten hilft.