Mobile Impfteams sollen von nun an Hochhaussiedlungen und in sozialen Brennpunkten der Stadt wie Chorweiler, Meschenich und dem Kölnberg impfen. Das Land stellt für das Pilotprojekt 1000 zusätzliche Impfdosen vom Hersteller Johnson & Johnson zur Verfügung. In einem Erlass heißt es, das Projekt dürfe nur Impfstoffdosen verwenden, die bei den derzeit laufenden regulären Impfungen „keine Verwendung mehr finden können“. Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) nennt als Ziel des Projekts 700 Impfungen in Brennpunkt-Stadtteilen pro Tag und kritisiert die Entscheidung des Landes, nur wenige Impfdosen zur Verfügung zu stellen. Das Projekt erntet Lob von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Wegen fehlender Impfstoffdosen laufen die Sonderimpfungen bereits in der ersten Woche vorerst aus. Die mobile Impfstation in Köln-Chorweiler wird zurückgebaut und bis auf Weiteres ausgesetzt.