Ohne Vorwarnung trifft ein Gesteinsbrocken aus dem All den Ural. Zehntausende Menschen zwischen dem Baikal in Ostsibirien und dem 3000 Kilometer entfernten Süd-Ural sehen den grellen Feuerball über den Morgenhimmel jagen, der “Meteor von Tscheljabinsk” zerbricht beim Eintritt in die Erdatmosphäre in viele kleine Brocken. Rund tausend Menschen werden verletzt. In zahlreichen Städten und Dörfern werden Gebäude beschädigt. Die meisten Bewohner kommen durch Glassplitter zerplatzter Fenster zu Schaden.
Es handelt sich um den größten bekannten Meteor seit über 100 Jahren. Ein noch größerer Meteor war zuletzt beim Tunguska-Ereignis im Jahr 1908 in die Erdatmosphäre eingedrungen.