Luhansk, Donezk – Die beiden “Volksrepubliken” der Separatisten in Donezk und Luhansk führen Wahlen zu eigenen Parlamenten sowie Präsidentschaftswahlen durch. Sie kommen damit der ukrainischen Parlamentswahl im Dezember zuvor. Die Gebiete sind vorwiegend von Russen bevölkert, die sich von der Ukraine lösen wollen. Alexander Sacharschenko lässt sich zwei Tage später zum Staatspräsidenten der “Volksrepublik Donezk” ausrufen.
In der Hauptstadt Kiew stoßen die Wahlen auf Ablehnung. Auch die USA, China und die Europäische Union machen deutlich, dass man die Wahlen in den ostukrainischen Volksrepubliken nicht anerkennen werde. Das russische Außenministerium erklärt hingegen, Moskau achte die Willensäußerung der Bewohner im Südosten der Ukraine.