Das Kölner Verwaltungsgericht urteilt, dass die umstrittene Räumung des Hambacher Forstes rechtswidrig sei. Die Landesregierung habe die Brandschutzmängel in den Behausungen nur als Vorwand genommen. Das Ministerium hatte die Stadt Kerpen gegen ihren Willen wegen angeblicher Brandschutzmängel der Behausungen zur sofortigen Räumung aufgefordert. Letztlich habe die Aktion der Entfernung von Braunkohlegegnern aus dem Hambacher Forst gedient. Im Spätsommer 2018 beseitigten tausende Beamte über Wochen mehr als 80 Baumhäuser im Hambacher Forst, ein Blogger kam dabei ums Leben.