Laut einem Focus-Bericht wurden bereits 2011 bei dem Rentner Cornelius Gurlitt 1.500 Kunstwerke in seiner Privatwohnung im Münchner Stadtteil Schwabing gefunden. Verschollen geglaubte Gemälde von Picasso, Chagall, Klee, Beckmann, Matisse, Nolde, Kirchner, Liebermann, Dix, Munch, Kokoschka und Kollwitz beschlagnahmte die Polizei. Die Werke wurden ab 1937 von den Nazis beschlagnahmt, diffamiert und vom Vater des Mannes, dem Kunsthändler Hildebrandt Gurlitt aufgekauft. Seitdem galten sie als verschollen. Dem Rentner droht ein Steuerstrafverfahren, da er einige Werke verkaufte. Nach Gurlitts Tod im Mai 2014 übernahm das Kunstmusem Bern die Verwaltung des Nachlasses.