Wie die “New York Times” berichtet, ist der Staatsapparat in Afghanistan regelmäßig mit Geld vom amerikanischen Geheimdienst versorgt worden. Seit 2001 schaffte die Behörde Bargeld in Plastesäcken nach Kabul, um Einfluss auf die Wirtschaftspolitik zu bekommen. Empfänger waren und sind z.T. noch Staatschef Hamid Karzai, sein Bruder, Warlords wie Abdul Rashim Dostum und andere Beamte. Der Erfolg blieb bescheiden. Im Gegenteil, die Korruption nahm sogar zu.