Niederschläge von mehr als 150 Liter Regen pro Quadratmeter verursachen Überschwemmungen in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Ahrweiler und in der Gemeinde Schuld sind die Schäden so gravierend, dass Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer den militärischen Katastrophenalarm auslöst. Es werden dort 141 Todesopfer gezählt. In Sinzig sterben 12 Bewohner eines Behindertenheimes; sie werden von den Fluten überrascht.
In NRW sind neben 23 weiteren Gemeinden besonders Erftstadt, Ortsteil Blessem, und Wuppertal betroffen. Tagelang kämpfen Einsatzkräfte um die Steinbachtalsperre, die leergepumpt werden muss, damit die Staumauer nicht bricht. Es werden mindestens 48 Todesopfer gezählt.
Die Menschen beginnen sofort nach der Katastrophe mit Aufräumarbeiten, und zahlreiche freiwillige Helfer aus der Umgebung stoßen dazu. Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) unterbricht seinen Urlaub und reist ins Katastrophengebiet; er sagt schnelle Hilfe der Bundesregierung zu.