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19. Juli 2014

Tabakkonzern Reynolds zu Schadensersatzzahlung verurteilt

Die R. J. Reynolds Tobacco Company, unter anderem Hersteller der Zigarettenmarken Pall Mall und Camel, wird zu einer Schadensersatzstrafe in Höhe von 23,6 Millarden Dollar verurteilt. Die Einzelklägerin Cynthia Robinson hatte 2006 das Unternehmen verklagt, weil der Konzern die Gefahren des Rauchens sowie die Suchtgefahr vor den Kunden verheimlicht habe. Damit trage das Unternehmen ihrer Meinung nach eine Mitschuld an dem Tod ihres Mannes, der 1996 im Alter von 36 Jahren an Lungenkrebs gestorben war. Über einen Zeitraum von ca. 20 Jahren hatte er bis zu drei Schachteln täglich konsumiert. Der Tabakkonzern spricht von einer völlig überzogenen Schadensersatzsumme und will das Urteil anfechten.

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