Ungeachtet internationaler Appelle wird im Sudan eine junge Christin wegen Gotteslästerung zu hundert Peitschenhieben und Tod durch Erhängen verurteilt. Ein Richter in Khartum verhängt über die schwangere Meriam Jahia Ibrahim Ishak wegen ihrer Hinwendung zum christlichen Glauben und der Hochzeit mit einem christlichen Mann, was als Ehebruch gewertet wird, die Todesstrafe, die nach der Entbindung vollzogen werden soll. Am 27. Mai wird sie Mutter einer Tochter. Nachdem sich Menschenrechtsorganisationen für ihre Freilassung einsetzen, wird sie am 23. Juni aus dem Gefängnis entlassen, am 24. Juli darf sie mit ihrer Familie ausreisen.