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08. Juli 2026

Totenwache für Soapy Smith

Insbesondere in Skagway Alaska wird heute eine Totenwache für Soapy Smith gehalten. Ursprünglich stammte Smith aus Georgia, im Süden der USA und ist ein bekannter Trickbetrüger, der sich allerdings auch als Politiker und Geschäftsmann hervortat. Um 1880 erlangte er seinen Spitznamen, als er mit seiner Bande Unmengen an Seife in Denver verkaufte und behauptete, dass in einer der Seifen 100 Dollar versteckt seien. Später versuchte er sich dort als Politiker, aber flog durch Wahlbetrug auf und musste aus dem Staat flüchten. Er tauchte dann sehr viel weiter nördlich wieder auf: in Skagway, Alaska. Dort war zu der Zeit der Goldrausch noch voll im Gange und Soapy baute eine Telegrafen-Anlage auf, die für die Golgräber den einzigen Kontakt in den Süden darstellte. Aber auch hier war Soapy nicht gerade aufrichtig, denn die Telegrafen-Leitung führte nicht nach Washington, sondern ins Nichts. Schließlich wurde Soapy am 8. Juli 1898 in einem Duell erschossen. Seine Schwiegertochter verlangte später, dass nach irischer Tradition eine Totenwache für alle Familienmitglieder abgehalten wird. Auch heute gibt es mehrere Orte in den USA und Alaska, an denen die feucht-fröhliche irische Tradition weitergeführt wird.

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