Am 16. Dezember 1900 ankerte die die Gneisenau vor dem Hafen von Málaga in Spanien, um einen Diplomaten aufzunehmen[4]. Sie sank dort im Sturm nach einem Ausfall der Maschine, nachdem sie auf die Hafenmole aufgelaufen war. Die bereits am Vortag ausgegebene Warnung vor einem Unwetter und die damit verbundene Empfehlung, im Innenhafen zu ankern, wurden von Kapitän Kretschmann ignoriert. 40 Mann der Besatzung, darunter der Kommandant und der Erste Offizier, kamen ums Leben. Beim Versuch, die Schiffbrüchigen zu retten, starben 12 Bürger Málagas[5].