Bayreuth – 2004 wird der geistig Behinderte Ulvi Kulac als mutmaßlicher Mörder des Mädchens Peggy Knobloch verurteilt. Die Initiative “Hilfe für Ulvi” und andere halten ihn für unschuldig und streben ein Wiederaufnahmeverfahren an. Im Prozess am Landgericht Bayreuth wird die Anklage des Mordes erneut verhandelt, nicht aber die Unterbringung in einer psychatrischen Klinik. Dort sitzt er wegen des sexuellen Missbrauchs an Kindern ein. Als Gründe für das Wiederaufnahmeverfahren gibt das Gericht u.a. die Falschaussage eines Zeugen sowie die falsche Einschätzung eines Gutachters an. Kulacs Verteidiger ist Michael Euler, der vorsitzende Richter ist Michael Eckstein.