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03. Juli 1950

Wiedereröffnung des KaDeWe

In der Zeit des Nationalsozialismus werden die jüdischen Eigentümer des Handelsunternehmens Hermann Tietz & Co. aus dem Konzern gedrängt und müssen ihre Anteile unter Wert verkaufen.
Mit der gefeierten Wiedereröffnung der ersten beiden Etagen des riesigen Warenhauses am Wittenbergplatz (Tauentzienstraße) ist das KaDeWe das erste Kaufhaus in Deutschland, das nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eröffnet. Rund 180.000 Berliner*innen drängen am ersten Tag hinein; Fett und Würstchen gehören zu den Verkaufsschlagern.
Das “Kaufhaus des Westens” wird zum Symbol des Neuanfangs und später auch zum Sinnbild des deutschen Wirtschaftswunders.

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