Köln – Bei einer Kundgebung gehen 2.500 Hooligans und Rechtsradikale gegen den islamischen Fundamentalismus der Salafisten auf die Straße, es kommt zu Ausschreitungen. Rechte Parolen sind zu hören, eine rechtsextreme Band steht auf der Bühne. Die Polizei setzt Wasserwerfer und Schlagstöcke ein. 44 Polizisten werden verletzt, rund 20 gewaltbereite Demonstranten in Gewahrsam genommen. Die rechtsextreme Pro-NRW-Partei hatte zu der Demonstration aufgerufen.
Bei einer Gegendemonstration unter dem Motto „Schulter an Schulter gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus“ kommen rund 500 Teilnehmer zusammen. Die Kölner Band Brings ist darunter.
Politiker zeigen sich erschrocken über das neue Bündnis von gewaltbereiten Fußballfans und Rechtsradikalen, die den radikalen Islamismus als gemeinsamen Feind ausmachen, und als Vorwand für Randale benutzen.